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Samstag, 19. Mai 2012
Läutet Cloud-Computing das Ende der PC-Ära ein? Drucken

Läutet Cloud-Computing das Ende der PC-Ära ein?

 

Ja, davon bin überzeugt.

Aber ich glaube gleichzeitig: den PC wird es noch mindestens ein Jahrzehnt geben. Wahrscheinlich wird er sogar noch viel länger überleben.

Was ist Cloud-Computing?


Cloud-Computing© lt. Wikipedia©
(leider ein sehr technisch gehaltener Artikel) bedeutet für den Normalsterblichen:

         Die IT-Landschaft (Datenspeicher, Mail, aber auch Spezialsoftware wie CRM, ERP, oder BI) wird durch den Anwender nicht mehr selbst betrieben,

         sondern von einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet.

         Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner,

         sondern in der „Wolke des Internets“.

 

Ganzheitliche EDV-Betreuung

Wie stell ich mir das vor?

Grob schematisch ist der EDV-Arbeitsplatz der Zukunft mit einem heutigen Fernseher vergleichbar. Alles, was sie am Fernseher brauchen (Bild, Ton, …) kommt von zentralen Sendern. Der Fernseher ist „nur“ ein Darstellungs-Instrument von Informationen.

Das hat für uns große Vorteile


Überlegen Sie sich einmal die Riesen-Vorteile:

         Keine Windows©-Installation mehr

         keine permanenten Updates zum Einspielen mehr

         das Thema „Driver“ ist dann völlig passê

         Datensicherung, PC-Crash und ähnliche Dramen gehören der Vergangenheit an

         Sie brauchen keinen privaten Hacker mehr, damit ihr PC einigermaßen das tut, was Sie wollen

         … es klingt wie das PC-unabhängige, und damit Microsoft©-unabhängige Paradies auf Erden …

Was denken Zeitungs-Redakteure darüber?


Siehe dazu den Artikel des Kurier© vom 17. März 2010.

 

Text im Artikel

Mein Kommentar dazu

Cloud-Computing

Eine Million Rechner in einer Hand

Online-Speicher statt Festplatte: Nach Firmen lagern nun auch Privatnutzer immer öfter ihre Daten ins Netz aus

Ich kenne niemanden in meinem Umfeld, der das schon so macht. Macht aber nichts

Fotos, Musik, eMails, wichtige und weniger wichtige  Dokumente – Computer-Festplatten sind unsere digitalen Archive. Werden die Speicher kaputt oder vernichtet, sind die Daten meist weg und können – wenn überhaupt – nur unter großem Aufwand von Spezialisten rekonstruiert werden. In spätestens zehn Jahren müssen sich Computernutzer diesbezüglich aber keine Sorgen mehr machen. Denn dann sind alle Daten in der „Internet-Wolke“ gespeichert.

Wer zusammen mit uns, der

edvokat (it)Dienstleistungen ein vernünftiges Sicherungs-Konzept implementiert hat, hat auch heute schon für jeden Schadensfall vorgesorgt.

Cloud-Computing“ ist derzeit eines der heißesten IT-Themen – Daten werden nicht mehr (nur) auf der lokalen Festplatte abgespeichert, sondern in einem riesigen Speicher abgelegt, den Konzerne wie Google, Amazon oder Microsoft betreiben. Vereinfacht ausgedrückt: Anstelle auf C: werden die Daten auf W: (wie Wolke) abgelegt und können von überall, ob von daheim, unterwegs oder im Büro, abgerufen werden. Speicher im Laptop oder Handy sind dann sekundär.

Das ist eine klare Beschreibung, worum es hier geht.

„Abgesehen vom Speicherplatz stellen die Anbieter auch Rechenleistung zur Verfügung“, sagt der Österreicher Georg Gottlob, seit 2006 Professor für Computer-Wissenschaften an der Universität Oxford. Sein Wiener Unternehmen Lixto, eine Suchmaschine, greift auf die Ressourcen der Cloud zurück. „Für Spezialaufgaben würden wir 150 Rechner benötigen“, so Gottlob. Da es für eine Firma keinen wirtschaftlichen Sinn macht, für solche Ausnahmefälle eine große Rechner-Anzahl zu kaufen, werden Cloud-Anbieter genutzt. „Das ist Ressourcen-schonend und die Zukunft.“

Dieses technische „Blah Blah“ (sorry) trifft für den Standard-KMU nicht zu. Also gleich wieder vergessen.

Spätestens mit dem Start von Googles Betriebssystem „Chrome OS“ im Herbst sollen auch Privatnutzer Daten in die Cloud schicken.

Besonders interessant ist die Technik natürlich für Google©. Google© kann damit seinem Erzfeind, der Microsoft© heißt, den Markt gravierend abgraben.

Diese Plattform sieht vor, dass nichts mehr am Computer gelagert wird.

Dieser Vorteil sticht ALLE sonstigen Bedenken.

Speicher-Anbieter (siehe unten) gibt es bereits genug, „allerdings müssen noch einige Anforderungen erfüllt werden“, sagt Nikolaus Forgó, Leiter des Instituts für Rechtsinformatik an der Universität Hannover, der auch beim EU-Forschungsprojekt zum Thema „Cloud Computing“ beteiligt ist. Kunden würden ihre Daten nur dann auf einer Online-Festplatte ablegen, wenn die Datenschutz- und Sicherheitskonzepte sowie die Speicherorte der Anbieter nachvollziehbar sind. „Es muss gewährleistet sein, dass die Daten nicht an ,gefährliche‘ Staaten übermittelt werden.“ Bei Anbietern aus den USA sei ebenfalls Vorsicht geboten, da diese weit enger mit Regierungsstellen kooperierte

Es ist keineswegs überraschend, dass die – in diesem Fall notwendige – Bürokratie auch hier ihre Finger im Spiel hat.

„Zudem gibt es eine Reihe von rechtlichen Punkten, die geklärt werden müssen“, so Forgó. „Wer hat die Verantwortung, wenn etwas schiefgeht? Wann dürfen staatliche Behörden auf die Daten zugreifen? Wie schauen die Datensicherheitskonzepte aus und wie sinnvoll sind Zertifizierungen?“ Ein anderes Problem: Wollen wir von jedem Punkt dieser Welt aus Zugang zu unsere Daten, sind nicht nur schnelle mobile Datennetze, sondern auch günstige Datenroaming-Tarife nötig.

Der wirklich wichtige Punkt betrifft die Kosten, die dem Einzelnen beim „Mieten“ eines derartigen Services entstehen.

Es wird nur wenige geben, die für diesen Technologie-Sprung tiefer in die Tasche greifen wollen.

 

Conclusio:

Sobald sich in den nächsten Jahrzehnten Cloud-Computing, und damit Server-based Computing durchgesetzt haben wird, können wir alle den Microsoft©-Schrott – am Client, also am PC zu Hause, bzw. am Arbeitsplatz, vergessen (auch wenn der bei Windows-7© schon ganz manierlich stabil ist).

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Dann können wir wieder über „richtige EDV“ reden und diese auch benutzen.